Am Montag, den 13.07.26, war es soweit: Biologie wurde lebendig, denn Herr Röck besuchte unsere 6. und 9. Klassen mit seinen Haustieren! Und er hat viele verschiedene und vor allem auch ausgewöhnliche! Also getreu des Mottos: Hund und Katze kann ja jeder!
Für die 6. Klassen brachte er einen Moosfrosch, Bodo, einen Ochsenfrosch und einen auffällig gefärbten Pfeilgiftfrosch mit, um unter anderem auch die unterschiedlichen Überlebensstrategien Tarnung, Angriff bzw. Gift zu erklären. Da Amphibien gerne mit den Reptilien verwechselt werden, wurden die diversen Unterschiede deutlich herausgestellt. Und dazu hatte Herr Röck einen Zwergwaran und Ludwig, eine Könogspython, mitgebracht. Beide Tiere durften von den Schülerinnen und Schüler gestreichelt werden, was die Begeisterung für Tiere durchaus erhöhte.
Den 9. Klassen präsentierte Herr Röck eine Auswahl an verschiedenen Gliedertieren – abgestimmt zum jeweiligen Lehrplan. Auch hierbei stand die Frage der Überlebensstrategie des einzelnen Tieres im Zentrum des Vortrags. Highlights hier waren, dass Großschaben bei Gefahr fauchen können, die Gottesanbeterin sich gar nicht so wenig bewegt und Tausendfüßer durchaus 1000 Beinchen haben können und somit auch gut und gerne 30 cm lang werden können. Und dann kam Susi zum Vorschein: Eine handtellergroße Vogelspinne, die die Schülerinnen und Schüler aus nächster Nähe betrachten konnten. Einzelne Mutige trauten sich sogar, Susi zu streicheln.
Die Bereitschaft alle möglichen Fragen der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und zu beantworten, bereicherte die einzelnen einstündigen Vorträge enorm. So fanden diese bei den Klassen sehr großen Anklang und ermöglichten es, seltenere Tiere direkt zu erleben und Biologie anschaulicher zu gestalten. Ziel ist es, das Interesse an Lebewesen auf unserer Erde zu steigern und die nächsten Generationen für Artenschutz sowie verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.
Daniela
Schmid