Mathematik hat auch eine romantische Seite – das zeigt schon die erste Aufgabe des Bundeswettbewerbs Mathematik 2026: Julia verrät Romeo eine fehlende Ziffer ihrer Telefonnummer nicht direkt, sondern verpackt sie in ein Rätsel. Fast ebenso poetisch begann der Erfolg von Jonas Fliegerbauer am Gymnasium Landau an der Isar: Im Urlaub, auf dem Balkon sitzend und gedanklich bei den Aufgaben, „fiel“ ihm die Lösung zur Eröffnungsaufgabe wie von selbst zu. Ein Moment der Inspiration, getragen von Konzentration und Freude am Knobeln.
Doch der Weg zum Preis bestand nicht nur aus Geistesblitzen. Andere Aufgaben forderten Ausdauer und Kreativität. Besonders der rotierende Tetraeder erwies sich für Jonas als hartnäckige Nuss, die er mit langem Durchhaltevermögen schließlich knackte – nach mehreren Wochen stand eine überzeugende Lösung auf dem Papier. Die abschließende Aufgabe, eine Gewinnstrategie in einem Zahlenspiel zu finden, gelang ihm dann wieder deutlich leichter: Ein klarer Plan und sein sicherer Blick für Strukturen führten ihn zur Lösung.

Das Gymnasium Landau a. d. Isar ist sehr stolz auf seinen Schüler der 12. Jahrgangsstufe: Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr erreicht Jonas Fliegerbauer erneut einen Preis im Bundeswettbewerb Mathematik – diesmal einen hervorragenden 2. Preis. Schulleiter Stefan Huber und Wettbewerbsbetreuerin Marlene Bachmeier gratulieren herzlich und überreichen Geschenke: In einem Rucksack mit Schullogo stecken süße „Gehirnnahrung“, ein Spiel mit Magnetkugeln zur Ablenkung und ein Schreibset – damit die nächsten Geistesblitze gleich festgehalten werden können. Herzlichen Glückwunsch zu diesem außerordentlichen Erfolg!