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Umweltwoche Juli 2026 in Benediktbeuern

 

Studienfahrt Umweltwoche 2026
8. Jahrgangsstufe
20. bis 24. Juli 2026, Benediktbeuern

 

Die Umweltwoche bietet eine einzigartige Möglichkeit, eine Woche lang Natur intensiv auf vielfältigste Art und Weise zu erfahren.

Besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen machten sich mit den Lehrkräften Nicole Aigner und Thomas Eben auf Entdeckungsreise nach Benediktbeuern. An- und Abreise erfolgten mit der Bahn, trotz Schienenersatzverkehr auf einem Teilstück klappte dabei alles absolut pünktlich und problemlos. Der Förderverein des Gymnasiums Landau beteiligte sich dankenswerterweise mit einem Zuschuss an den Kosten der Veranstaltung, ebenso die Sparkasse Landau.

Nach dem Check In in der Jugendherberge ging es am Montagnachmittag zur Tümpelsafari mit den Keschern ans Wasser. Die Jugendlichen konnten unter anderem einige Schneckenarten und eine Großlibellenlarve herausfischen und in mit Wasser gefüllten Behältern genauer studieren. Auch wurden unter Anleitung des Referenten Wolfgang schöne Blütenpflanzen des Sommers bestimmt. Anschließend ging es zurück und nach dem Abendessen erfolgte eine Nachtwanderung mit der Gelegenheit, ganz für sich die unterschiedlichsten Geräusche wahrzunehmen und ein Stück des Weges alleine durch die Dunkelheit zu gehen. Der Sonnenuntergang war beindruckend schön.

Am Dienstag fuhren wir nach Kochel am See und wanderten vom Bahnhof aus durch einen schönen Bergwald zum Lainbach-Wasserfall. Auf dem Weg gab es verschiedene Laubbäume kennenzulernen. An einer Stelle mit umgestürzten Bäumen wurde das Holz untersucht und ein stattlicher Leder-Laufkäfer entdeckt. Nach einer erholsamen Rast mit Lunchpaket am Wasserfall ging es auf dem Rückweg zum Ufer des Kochelsees mit kurzer Pause bei einem Waffelstand.

Der Mittwochvormittag gehörte dann einer Einheit zur Orientierung ohne GPS mit Karte und Kompass.

Highlight der Donnerstags-Exkursion ins Moor war – nach der Gelegenheit zur Vogelbeobachtung – die von Bewuchs freigehaltene Stelle, bei der man ohne Gefahr durch den Moorboden gehen kann. Nach einer kräftezehrenden Floßfahrt mittels Muskelkraft ging es wieder zurück ins Quartier, wo erst einmal eine große Reinigungsaktion angesagt war.

Jeden Tag gab es ausreichend Freizeit, um ins Dorf zu gehen und sich im Supermarkt versorgen, sich gemeinsam zu unterhalten und zu erholen und die vielfältigen Freizeitangebote der Jugendherberge zu nutzen.

Der Donnerstagabend am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows war ein sehr schöner Ausklang der ereignisreichen Tage in Benediktbeuern. Am Freitagmorgen ging es dann wieder nach Hause.

 

Nicole Aigner, StDin

Gymnasium Landau an der Isar