Wenn junge Talente Physik nicht nur lernen, sondern leben, dann beim GYPT – wie beim Regionalwettbewerb in Garching eindrucksvoll zu erleben war.

Engagierte Schülerinnen und Schüler aus ganz Ober und Niederbayern kamen beim Regionalwettbewerb des German Young Physicists’ Tournament (GYPT) am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching zusammen, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Der Wettbewerb richtet sich an physikbegeisterte Jugendliche, die sich über Monate hinweg mit anspruchsvollen Fragestellungen beschäftigen, eigene Experimente entwickeln und ihre Ergebnisse in englischer Sprache vorstellen und vor einem weiteren Team und einer Fachjury verteidigen.
Auch das Gymnasium Landau war erfolgreich vertreten. Mit viel Neugier, Ausdauer und wissenschaftlichem Anspruch stellten zwei Teilnehmende ihre Projekte vor: Manuel Frey (9. Klasse) untersuchte in seinem Thema „Autumn Coin“ die überraschenden Bewegungen einer Münze, die in ein Wasserbecken fällt, und erklärte die dahinter liegenden physikalischen Zusammenhänge. Emilia Palme (8. Klasse) widmete sich dem „Ring Fountain“ und zeigte anschaulich, wie Strömungs- und Auftriebseffekte unter bestimmten Voraussetzungen zu sehr hohen Wasserfontänen führen können.
Fachlich betreut wurden die beiden von StDin Regina Palme, die sie während der intensiven Vorbereitungsphase sowie beim Wettbewerb unterstützte. Die Teilnahme am GYPT in Garching bot den Schülerinnen und Schülern eine besondere Gelegenheit, Physik auf hohem Niveau zu erleben, wissenschaftlich in englischer Sprache zu argumentieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
